Den Herbst nutzen...

Jetzt im Herbst werden wieder in vielen Wäldern Bäume gerodet. Die Stämme und Äste liegen meist Wochen, Monate oder Jahre am Wegrand. Sie bieten tolle Möglichkeiten triste Herbstspaziergänge interessanter zu gestalten und gleichzeitig die Balance, Koordination und Propriozeption Ihres Hundes zu fördern.

Anbei möchte ich Ihnen ein paar Anregungen geben.

WICHTIG: die Baumstämme sollten nicht all zu rutschig sein. Anfangs eher breite, grob berindete Stämme wählen, je geübter und ausbalancierter Ihr Hund ist, desto schmaler und glatter kann der Stamm sein.

 

 

Lassen Sie Ihren Hund einfach einmal auf am Wegesrand liegenden Baumstämmen stehen oder sitzen,

 

oder lassen Sie ihn mit den Vorderpfoten auf den Baumstamm aufsteigen, sodass er das Gewicht auf die Hinterbeine nimmt.

 

Wenn Sie es schaffen, locken Sie ihn ein paar Schritte nach links oder rechts und sie haben ein tolles Training für die Hinterhand.

 

 

 

 

Oder locken Sie Ihren Hund auf einen Baumstamm und lassen Sie ihn darauf balancieren. Anfangs breite Stämme, im langsamen Schritt, evtl. mit Unterstützung von Ihnen, im Laufe der Zeit können die Stämme schmaler und das Tempo erhöht werden.

 

 

 

 

Auch so kann man sich die Stämme zu Nutze machen. Durch die verschiedenen Abstände, Höhen und Texturen werden verschiedene Muskelgruppen, sowie Balance, Koordination und Propriozeption trainiert.

WICHTIG: vergewissern Sie sich, dass die Stämme gegen ein Auseinanderrutschen gesichert sind!

 

 

 

Auch die am Boden liegenden Äste lassen wunderbar nutzen. Verstecken Sie doch ein Spielzeug oder kleine Leckereien zwischen den am Boden liegenden Ästen und lassen Sie sie von Ihrem Hund suchen. So veranlassen Sie ihn, die Beine zu heben und koordiniert über die Äste zu klettern und gleichzeitig macht er ein wenig Nasenarbeit.

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